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Suche nach „[S.] [Arent]“ hat 15 Publikationen gefunden
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    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    Wolfgang Nagl, S. Arent

    Unemployment Compensation and Wages: Evidence from the German Hartz Reforms – Reply

    Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, vol. 234, no. 5, pp. 645-646

    2014

    DOI: 10.1515/jbnst-2014-0505

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Buch (Monographie)

    S. Arent, Wolfgang Nagl, J. Ragnitz

    Bildungsland Sachsen - Eine Zukunftsinvestition für Deutschland

    ifo Dresden Studien, München, vol. 68

    2013

    ISBN: 978-3-88512-534-1

    Abstract anzeigen

    Gutachten im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei. Bildung ist eine der zentralen föderalen Aufgaben in Deutschland. So können die Bundesländer die Bildungspolitik weitgehend alleine gestalten, müssen allerdings auch die Ausgaben dafür tragen. Die Bildungsausgaben stellen einen der größten Posten den Länderhaushalten dar. Ökonomisch interessant und politisch brisant werden die föderalen Bildungsausgaben vor dem Hintergrund der innerdeutschen Wanderung. Für den Freistaat Sachsen werden in diesem Projekt die mit den Wanderungsströmen fließenden Bildungsinvestitionen von und nach jedem Bundesland bestimmt. Um die Bildungsinvestitionssalden zu bestimmen, erfolgt in einem ersten Schritt eine altersspezifische Analyse der einzelnen Wanderungsströme mit jedem Bundesland. Es zeigt sich, dass aus den anderen ostdeutschen Flächenländern eine Nettozuwanderung nach Sachsen stattfindet, während mehr Menschen aus Sachsen in die westdeutschen Länder abwandern, als von dort zuwandern. Die meisten Personen wandern dabei in die großen und wirtschaftlich starken südlichen Bundesländer ab. Insgesamt ist der Wanderungssaldo 2008 für Sachsen deutlich negativ. Wanderung findet hauptsächlich zwischen dem 20. und dem 35. Lebensjahr statt, sodass netto aus Sachsen tendenziell junge und gut ausgebildete Personen abwandern. Um den tatsächlichen Transfer von Bildungsinvestitionen zu quantifizieren, werden in einem zweiten Schritt die Bildungskosten in jedem Bundesland bestimmt. Es werden dann spezifische Bildungskosten für jedes Altersjahr bzw. Qualifikationsniveau bestimmt. In einem letzten Schritt werden diese alters- und qualifikationsspezifischen Bildungskosten auf die Wanderungsströme übertragen. Analog zu den Wanderungsströmen fließen Sachsen netto Bildungsinvestitionen aus den anderen ostdeutschen Bundesländern zu, aber Bildungsinvestitionen nach den westdeutschen Bundesländern ab. Insgesamt verliert Sachsen mehr Bildungsinvestitionen als es gewinnt.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl, J. Ragnitz

    Öffentliche Ausgaben der Länder für Bildung

    ifo Dresden berichtet, vol. 20, no. 2, pp. 10-18

    2013

    Abstract anzeigen

    Bildung ist eine der zentralen Aufgaben der Bundesländer. In dem vorliegenden Beitrag werden die Ausbildungskosten in den 16 Bundesländern verglichen. Dazu werden mit Hilfe von amtlichen Daten die häufigsten Bildungskarrieren konstruiert. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf der vergleichsweise teuren universitären Ausbildung. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern zeigt sich, dass die Bildungsausgaben in Sachsen relativ hoch sind. Bis zum Abitur investiert der Freistaat Sachen über 100.000€ in die Ausbildung eines Jugendlichen. Für einen durchschnittlichen Universitätsabsolventen werden über 155.000 € ausgegeben.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    Wolfgang Nagl, S. Arent

    Unemployment Compensation and Wages: Evidence from the German Hartz Reforms

    Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, vol. 233, no. 4, pp. 450-466

    2013

    DOI: 10.1515/jbnst-2014-0505

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Beitrag (Sammelband oder Tagungsband)

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Arbeitslosigkeit: Wie kann man sie bekämpfen?

    Der ifo Wirtschaftskompass: Zahlen - Fakten - Hintergründe, München

    2011

    ISBN: 978-3446427105

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Buch (Monographie)

    S. Arent, A. Eck, O. Krohmer, R. Lehmann, Wolfgang Nagl, J. Ragnitz, M. Thum

    Wirtschaftliche Entwicklung Sachsens im Ländervergleich

    Bestandsaufnahme und Perspektiven ; Gutachten im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei

    ifo Dresden Studien, München, vol. 59

    2011

    ISBN: 978-3-88512-508-2

    Abstract anzeigen

    Der Freistaat Sachsen und die weiteren ostdeutschen Bundesländer haben sich in den vergangenen 20 Jahren auf vielen Feldern positiv entwickelt. Dazu gehören insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung, die Verbesserung der Umweltsituation, der Ausbau der Infrastrukturen (u. a. in den Bereichen Verkehr, Städtebau und Forschungsinfrastruktur) sowie die Verbesserung der materiellen Lebensverhältnisse der Bevölkerung. Gleichwohl ist das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse im Vergleich zu den westdeutschen Bundesländern noch nicht vollends erreicht. Die Studie zielt darauf ab, die bisherigen Entwicklungsfortschritte seit der deutschen Wiedervereinigung systematisch zu erfassen, verbleibende Defizite aufzudecken und wirtschaftspolitische Handlungsbedarfe für die kommenden Jahre zu identifizieren.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Buch (Monographie)

    S. Arent, Wolfgang Nagl, J. Ragnitz

    Einkommensentwicklung im Freistaat Sachsen

    ifo Dresden Studien, München, vol. 61

    2011

    ISBN: 978-3-88512-512-9

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    Die Studie stellt die Bruttolohn- und Tariflohnentwicklung von Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft und Angestellten im öffentlichen Dienst seit der Wiedervereinigung gegenüber. Dabei werden auch Sonderleistungen (wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstundenzuschläge usw.), flexible Lohnbestandteile (z. B. Leistungszuschläge, Gewinnbeteiligungen) und Arbeitszeitregelungen (u. a. Urlaubsansprüche) berücksichtigt. Weiterhin wird in einem Reallohnvergleich untersucht, wie regionale Preisniveaudifferenzen Einkommensunterschiede verändern. Um die Lohndifferenzen abschließend und umfassend bewerten zu können, bildet ein Vergleich der Arbeitsplatzsicherheit in der privaten Wirtschaft und bei öffentlichen Arbeitgebern den Schlusspunkt der Studie. Die Ergebnisse zeigen, dass sich sowohl die nominalen als auch die realen Lohnunterschiede in Ost- und Westdeutschland im privatwirtschaftlichen Bereich in den letzten Jahren nur sehr langsam weiter reduziert bzw. abgebaut haben. Wirtschaftszweige mit einer hohen Tarifbindungsrate vollzogen die Anpassung langsamer. Während in der privaten Wirtschaft noch deutliche Differenzen zwischen den (Real-)Löhnen in Ost und West beobachtet werden können, sind diese im öffentlichen Dienst nicht mehr erkennbar.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Risikokompensation hochqualifizierter Arbeitnehmer am deutschen Arbeitsmarkt

    ifo Dresden berichtet, vol. 18, no. 03, pp. 8-11

    2011

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    Ein risikobewusster Arbeitnehmer bezieht in seine Lohnforderung auch das Arbeitsplatzrisiko mit ein. Erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, den Arbeitsplatz zu verlieren, so passen Arbeitnehmer die Lohnforderungen an, um das steigende Risiko zu kompensieren. Mit Daten der BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT wird mit einer Regressionsanalyse gezeigt, dass sich für hochqualifizierte Männer und Frauen in Westdeutschland solche Risikokompensationen finden lassen. Deren Höhe ist abhängig von der Branche und unterscheidet sich für Männer und Frauen.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Löhne und Arbeitslosengeld: Wie haben sich die HARTZ-Reformen auf die Lohnentwicklung ausgewirkt?

    ifo Dresden berichtet, vol. 18, no. 03, pp. 3-7

    2011

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    Im Zuge der großen Arbeitsmarktreform des Jahres 2005 wurde im Rahmen der Einführung des Arbeitslosengeldes II die bisherige Arbeitslosenhilfe auf das Niveau der Sozialhilfe gesenkt. Volkswirtschaftliche Modelle sagen bei einem solchen Schritt eine lohndämpfende Wirkung voraus. Diese Vorhersage eines negativen Lohnimpulses soll im vorliegenden Beitrag thematisiert und empirisch untersucht werden. Dabei wird mithilfe von Daten der BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT die Lohnreagibilität von Vollzeitbeschäftigten in den sechs wichtigsten Privatwirtschaftsbereichen dargestellt.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Verknappung von Fachkräften in Sachsen – Beobachtungen, Hintergründe und Auswirkungen für die Region Leipzig

    Statistischer Quartalsbericht Stadt Leipzig, vol. 4, pp. 36-40

    2011

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Binnenwanderungssalden der sächsischen Landkreise

    ifo Dresden berichtet, vol. 17, no. 05, pp. 5-10

    2010

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    Individuen und Haushalte verlagern ihren Lebensmittelpunkt neben sozialen Komponenten vor allem aufgrund ökonomischer Überlegungen. Ostdeutschland sieht sich seit Jahren einer kontinuierlichen, oft wirtschaftlich induzierten, Abwanderung gen Westen gegenüber. Am Beispiel Sachsens wird gezeigt, welchen Herausforderungen die Wanderung auf Ebene der Landkreise mit sich bringt. In 2008 wiesen lediglich Chemnitz, Dresden und Leipzig positive Wanderungssalden gegenüber den übrigen Bundesländern auf. Dabei wirken die sächsischen Ballungsräume sowohl auf junge, als auch auf alte Personen anziehend. Bei der erwerbstätigen Bevölkerung verzeichnet lediglich Leipzig einen positiven Saldo. Den Flächenlandkreisen ist gemein, dass dort vor allem junge Menschen und Personen im erwerbsfähigen Alter abwandern, was die Herausforderungen des demographischen Wandels dort noch weiter verstärkt.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Ostdeutscher Fachkräftemangel bis 2030

    ifo Dresden berichtet, vol. 17, no. 06, pp. 40-43

    2010

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    Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise zieht die Konjunktur wieder an. Viele Firmen verzeichnen nach den starken Einbrüchen volle Auftragsbücher und profitieren davon, dass die Arbeitskräfte während der Krise, aufgrund der Kurzarbeiter- und Zeitarbeitsregelungen, gehalten werden konnten. Trotzdem sehen sich Firmen zunehmend dem Problem gegenüber, qualifizierte Mitarbeiter zu akquirieren, um die Produktionskapazitäten zu halten bzw. diese zu erweitern, weil ganz offenkundig das Angebot an Arbeitskräften quantitativ oder qualitativ nicht dem Bedarf an Arbeitskräften entspricht. So stellt der DEUTSCHE INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERTAG [DIHK (2010)] fest, dass bereits 20 % der Unternehmen „generell“ und jedes zweite Unternehmen „zum Teil“ Probleme mit der Besetzung offener Stellen hat. Nach Einschätzung der Unternehmen wird sich der Fachkräftemangel – über alle Qualifikationsniveaus hinweg – in den kommenden Jahren noch verstärken. Auf Basis aktueller Bevölkerungszahlen und Bevölkerungsvorausberechnungen zeigen wir im Folgenden, dass der Fachkräfteschwund vor allem in Ostdeutschland schon in vollem Gange ist.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Arbeitsplatzrisiken im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft

    ifo Dresden berichtet, vol. 17, no. 06, pp. 10-16

    2010

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    Sowohl ein hoher Lohn als auch ein sicherer Arbeitsplatz werden von Arbeitnehmern als wünschenswert empfunden. Dieser Trade-off zwischen Sicherheit und Lohnhöhe wird für West- und Ostdeutschland separat untersucht. Dabei findet sich in Westdeutschland das Bild, dass — unter Berücksichtigung der Qualifikationsstruktur — in den Wirtschaftsbereichen mit dem höchsten Arbeitsplatzrisiko auch höhere Löhne gezahlt werden. Anders stellt sich die Situation in Ostdeutschland dar. Dort werden im öffentlichen Dienst mit die höchsten Löhne gezahlt, wobei dort auch das Arbeitsplatzrisiko mit am geringsten ist. Für die öffentlichen Arbeitgeber stellen die höheren Löhne zwar eine erhebliche Kostenbelastung dar, es ermöglicht ihnen aber auch, gut ausgebildete Fachkräfte zu attrahieren. Der private Sektor erfährt dadurch allerdings auch eine verstärkte Konkurrenz um qualifizierte Arbeitnehmer.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    Die Brutto- und Tariflohnentwicklung seit 1994 im Vergleich

    ifo Dresden berichtet, vol. 17, no. 06, pp. 4-9

    2010

    Abstract anzeigen

    Die öffentliche Meinung „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ findet man häufig, wenn die Verdienstmöglichkeiten in Ost- und Westdeutschland thematisiert werden. Nach der Wiedervereinigung erwirkten die Gewerkschaften eine rasche Tariflohnangleichung. Dies geschah auch zum Schutz der westdeutschen Arbeitnehmer vor einer Niedriglohnkonkurrenz im eigenen Land. Wenig Beachtung fanden dabei die unterschiedlichen Produktivitätsniveaus in Ost- bzw. Westdeutschland. Als Folge resultierte ein Auseinanderklaffen des tariflichen Anspruchs von dem tatsächlich bezahlten Lohn. Eine Gegenüberstellung der Tariflöhne im Vergleich zur allgemeinen Verdienstentwicklung seit 1994 soll diese Tendenzen für Ost- und Westdeutschland verdeutlichen und wirtschaftspolitische Handlungsfelder aufzeigen.

    Angewandte Wirtschaftswissenschaften

    Zeitschriftenartikel

    S. Arent, Wolfgang Nagl

    A Fragile Pillar: Statutory Pensions and the Risk of Old-Age Poverty in Germany

    FinanzArchiv / Public Finance Analysis, vol. 66, no. 4, pp. 419-441

    2010