Digitales Alpendorf

Forschungsschwerpunkt
Digitale Wirtschaft und Gesellschaft
Laufzeit

01.02.2018 - 31.01.2021

Ziele
  • Die Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen im ländlichen Regionen Bayerns,
  • Die Zukunftsfähigkeit des bayerischen Raums verwahren
  • Erschaffung von Erfolgsrezepten zur Restaurierung der Attraktivität der alpinen Regionen
  • Alpine Regionen als innovative wirtschaftsstandorte positionieren
Beschreibung

Motivation: Der ländliche Raum in Bayern wird mit vielen Herausforderungen konfrontiert: Der demographische Wandel verbunden mit der Abwanderung von jungen, gut ausgebildeten Menschen hat eine Überalterung sowie Schrumpfung der dort lebenden Gesellschaft zur Folge. Private und öffentliche Dienstleistungen sowie technische und soziale Infrastrukturen werden unrentabel und können nicht gehalten werden. Da der bayerische Alpenraum mit seiner anspruchsvollen Topographie zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt, wurde eine Modellkommune (bzw. Gemeindeverbund) im Alpenraum in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt.

Das Projekt „Digitales Alpendorf“ ist eine Initiative von und mit den Bürgern vor Ort. Es sollen die Chancen der Digitalisierung für die Bewerkstelligung alltäglicher Herausforderungen des ländlichen Lebens optimal genutzt werden.

Im Landkreis Traunstein haben sich die Kommunen Fridolfing, Kirchanschöring, Petting, Taching am See und Wonneberg sowie der Markt Waging am See und die Stadt Tittmoning zur interkommunalen Arbeitsgemeinschaft „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Waginger See - Rupertiwinkel" zusammengeschlossen. Die sich um den Waginger See gruppierenden Gemeinden wurden im Rahmen des oben genannten Wettbewerbs am 31.07.2018 vom Bayerischen Ministerrat als Sieger zur Pilotregion „Digitales Alpendorf“ gekürt.

Ziele: Mit dem Modellprojekt „Digitales Alpendorf“ sollen wesentliche Lebensbereiche im ländlichen, alpinen Raum digital unterstützt bzw. verbessert und synergetisch miteinander vernetzt werden. Das digitale Alpendorf ist als anwendungsorientiertes „Living Lab“ konzipiert und soll zeigen, wie sich die Lebensqualität durch digitale Services im ländlichen Raum steigern lässt.

Es stehen Digitalisierungsprojekte in der ILE Waginger See – Rupertiwinkel in nachfolgenden (nicht gewichteten) Themenfeldern im Fokus: Medizin/Pflege, Wohnen, Dienste, Kultur, Tourismus, Bildung.

Im Rahmen des Projektes sollen Best-Practice-Beispiele geschaffen werden, die – miteinander vernetzt – die Attraktivität des ländlichen, alpinen Lebensraums signifikant steigern und die interkommunale Zusammenarbeit weiter stärken können. Die Erkenntnisse aus dem Projekt „Digitales Alpendorf“ sollen die Übertragung bestehender und Entwicklung weiterer Digitalisierungsansätze in Bayern und ganz Deutschland vorantreiben. Die teilnehmenden Gemeinden können durch das Projekt die Lebensqualität für ihre Einwohner erhöhen und sich darüber hinaus als innovative Wirtschafts- und Lebensstandorte im regionalen Wettbewerb positionieren.

Die Vernetzung der Maßnahmen in der ILE Waginger See – Rupertiwinkel und die Entwicklung eines proaktiven Bürgerdialogs werden durch die sieben Projektkommunen unter dem Dach der ILE vorangetrieben und unterstützt. Ziel ist es, die Projektzwecke unter enger Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln und umzusetzen.

Bis Ende 2019 werden die ersten Ergebnisse vorgestellt und hinsichtlich Weiterführung, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit und Modellhaftigkeit soweit möglich evaluiert.

Auf der projekteigenen Homepage erhalten Sie weitere Informationen: www.digitales-dorf.bayern

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Mitglieder
Leitung
Mitarbeiter
Fördergeber

Partner

Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS)

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