PUBinPLAN

Digitalisierung von Partizipationsprozessen

Forschungsschwerpunkt
Nachhaltiges Wirtschaften, Innovative Werkstoffe & Energie
Laufzeit

01.03.2015 - 31.08.2017

Ziele

Durch PUBinPLAN sollen Bürgerpartizipationsprozesse zu Großprojekten mit Hilfe von GIS-Systemen digitalisiert werden. Durch innovative Formen der Informationsgenerierung wie etwa Crowdsourcing oder die Visualisierung mittels Augmented Reality (AR) soll die GIS-gestützte Raum-planung bereichert werden.

Beschreibung

Motivation

Die gesellschaftlichen Konflikte bei zahlreichen infrastrukturellen Großprojekten der letzten Jahre zeigen, dass Bürgerbeteiligung und –integration zu zentralen Herausforderungen von Planungsprozessen geworden sind. Gelingt es nicht, neue Wege der Beteiligung zu installieren, besteht stets die Gefahr, aufwändige Vor- und Detailplanungen umsonst durchgeführt zu haben. Deshalb sollte es ein wesentliches Anliegen neuer Strategien sein, die Bürger/-innen mit ihrer hohen Regional- und Raumkompetenz bereits in die Planungen mit einzubeziehen und nicht erst im Nachgang darüber urteilen zu lassen.

Obwohl es heute vielfältige Arten der Bürgerbeteiligung gibt, und diese im Anspruch prinzipiell offen für alle Bevölkerungsgruppen sind, sind Partizipationsverfahren oftmals sehr selektiv. Das Vorhaben PUBinPLAN verfolgt deshalb als Ansatz, den Planungsprozess zum Bürger zu bringen, wodurch er intrinsisch motiviert sein soll, sich frühzeitig daran zu beteiligen. Dies gelingt, wenn ihm zum einen die Wertschätzung zu Teil wird, den Planungsprozess direkt beeinflussen zu können und zum anderen, wenn interaktive und internetbasierte Kommunikationsformen eine einfache Handhabung gewähren, zeigen sich doch viele Bürger/-innen gegenüber diesen neuen Medien heute sehr affin.

Ziele

Durch PUBinPLAN soll die GIS-gestützte Raumplanung durch innovative Formen der Informationsgenerierung wie etwa Crowdsourcing oder die Visualisierung mittels Augmented Reality (AR) bereichert werden. Obwohl die genannten Techniken schon vielfach genutzt werden, ist eine gewinnbringende Verknüpfung bisher nur in Ansätzen erkennbar. Mehrheitlich bleibt es bei Einzelverfahren (z.B. AR in der Architektur), denen eine übergeordnete Prozessintegration fehlt. Das Projekt greift deshalb die Lücke zwischen den technischen Möglichkeiten einerseits und einer gesellschaftlich orientierten Raumplanung andererseits auf und entwickelt neue Verfahren sowie prototypische Applikationen, um die Anwendungen zielführend zu verbinden.

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