iPDS

Food Waste Reduction – intelligentes Prognose- und Dispositionssystem

Forschungsschwerpunkt
Nachhaltiges Wirtschaften, Innovative Werkstoffe & Energie
Laufzeit

01.03.2013 - 31.12.2015

Ziele

Ziel des Projektes ist es, einen Prototyp für ein teilautomatisiertes Prognose- und Dispositionssystem zur Optimierung der Lebensmittelverschwendung zu entwickeln.

Beschreibung

Motivation

In Bayern werden durchschnittlich 65kg genussfähige Lebensmittel je Kopf und Jahr weggeworfen, in der EU jährlich 90 Millionen Tonnen. Gleichzeitig stirbt alle 10 Sekunden ein Kind an Hunger, täglich 18.000. Ethisch ist dies nicht hinnehmbar. Auch wenn der Handel mit nur 5% den kleinsten Anteil an der Lebensmittelverschwendung hat, steht er doch im Mittelpunkt der Konsumentenwahrnehmung und hat entsprechend Vorbildfunktion. Der Handel in Deutschland verfügt über eine sehr effiziente Versorgungslogistik, die meist eine tägliche Belieferung der Filialen mit verderblichen Waren vorsieht. Die Bestimmung der Bestellmenge wird meist dem Filialpersonal überlassen und dessen Erfahrung vertraut. Nicht immer wird die Kundennachfrage jedoch richtig eingeschätzt, oft dem Kundenwunsch nach Verfügbarkeit auch kurz vor Ladenschluss nachgegeben. Im Rahmen dieses Projektes soll analysiert werden, wir stark sich durch innovative Prognosen und Dispostion die Lebensmittelverluste reduzieren lassen. Die Attraktivität des Einsatzes eines solchen Systems, über das auch Stock-outs, also Fehlmengen vermieden werden können, soll getestet werden.

Vorgehen

Entwicklung eines Prototyps für ein teilautomatisiertes Prognose- und Dispositionssystem zur Optimierung der Lebensmittelverschwendung.

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